Eine Doppelfolge Essen.

Heute stellen wir Euch einen Kreativstützpunkt aus dem Ruhrgebiet vor. Es handelt sich um das ComeIn:

Da waren schon die gaaaaaanz Großen:

Aufkleber kostenlos bestellen: werbeschutz@deutschehandarbeit.de

Und:

(Bill Gates wird übrigens als Genie gehandelt.)

Schade eigentlich wollten wir aber André Brömmel von www.punktmacher.de überraschen. Aber er war nicht da. André hatte sich Tage zuvor kostenlose Infos zu Guerilla Marketing bei uns runtergeladen und wir wollten ihn doch kennenlernen. Naja kann man nichts machen. Um uns wieder aufzumuntern, machte Artur im Foyer des ComeIn ein Kunststück: er sprang hoch und zog gleichzeitig sein Bein ein. Wie bei einem Teleskop:

Als Artur wieder auf dem Boden landete, rutschte er aus und landete auf seinem Handy. Das kann mal passieren, wenn der Boden so sauber ist. „Hey, das ist es – wir machen aus der Taxi-App, die es ja schon gibt (saubere Leistung, Jungs und danke noch einmal an Max für die Info) eine Putz-App:

Wir haben sogar schon eine Interessentin. Wenn sie die App kauft, erfahrt Ihr als erstes, um wen es sich handelt. Hier nun endet unsere Ruhrgebiets-Etappe im März. Wir wünschen allen Lesern und Leserinnen aber auch allen Analphabeten und Analphabetinnen ein tolles Osterfest und viele bunte Eier. Lasst es krachen. Und fragt euch – gerad’ zum Osterfest:

Eure Deutschen Handarbeiter.

Alles Sonne in Duisburg.

Heute setzen wir unseren Roadtrip App dafür! in Duisburg fort. Weil die Sonne so schön scheint, wollen wir uns unseren Urlaubsgefühlen hingeben und entscheiden uns, nach Marxloh zu düsen, um uns vom exotischen Flair des Morgenlands inspirieren zu lassen. Für die Mittagspause fällt unsere Wahl auf einen Stehimbiss mit einem Frische-Angebot, von dem sich die Discounter mal eine Scheibe abschneiden können. Daumen hoch:

Als bereits der Sättigungseffekt eintritt, kommen wir mit einem Taxifahrer ins Gespräch. Er ist sehr freundlich. Trotzdem verstehen wir nur die Hälfte, weil er schon sehr nuschelt. Artur flitzt wie ein Wahnsinniger zum Auto und holt Papier und Stift und beginnt zu schreiben. Raus kommt folgendes:

Die Idee der Taxi-App nochmal in der Übersicht: Jemand braucht ein Taxi.

1. Er drückt einen Knopf auf seinem Smartphone. 2. Eine GPS-Anbindung erfasst seinen Standort und sendet diesen an einen Taxifahrer, der ebenfalls über die App verfügt. 3. Nun wird der Fahrer gefragt, ob er den Job annehmen möchte. 4. Bejaht er die Frage findet ein automatischer Rückruf statt und der Fahrer kann sich um den Fahrjob „bewerben“.

Alle finden die Idee gut. Auch Thorsten. Aus Entwicklersicht rechnet er mit mindestens einer Woche für die Realisation. „Ok, Thorsten, dann Mitte April.“

Jetzt röhrt auch noch der Omega mehrmals laut auf. Wir fahren an einer Autowerkstatt vorbei. Doch bevor wir Hilfe holen, sticht uns die Schriftart ins Auge:

Ein Beweis dafür, dass man auch unfreiwillig komisch sein kann: Die Schrift wirkt „partyballonartig“ und sagt aus: hier wird Kindergeburtstag gefeiert. Das ist es aber nicht, was das Unternehmen rüberbringen will. Dieser Fehler geschieht aber immer wieder. Achtet mal drauf, wenn Ihr draußen unterwegs seid.

Deutsche Handarbeit macht sich für Schule stark: Warnstreik-Autoblockade in Mülheim.

Schon unseren Großeltern war es wichtig, dass wir unsere Mahlzeiten immer pünktlich einnehmen. Und so waren wir auch an diesem Dienstag um Punkt 13 Uhr in der Mülheimer Mannesmannkantine anzutreffen. Jan wählte ein vegetarisches Essen und Thorsten und Artur entschieden sich für das Grillangebot. Auf dem Rückweg zur Agentur entdeckten wir folgendes:

Sag mal, was ist denn da los? Das kann es doch nicht geben. Jedenfalls nicht mit Deutsche Handarbeit. Wir überlegten uns eine Aktion, wie wir auf das bevorstehende Schicksal der Gemeinschaftshauptschule Bruchstraße aufmerksam machen könnten und blockierten über anderthalb Stunden die  Mülheimer Innenstadt:

Erst von der Polizei ließen wir uns überreden, die Handbremse zu lösen. Für dieses Mal. Ja, Verdi, wir haben viel von Euch gelernt. Allerdings hat euer Beitragszahler heute unfreiwillig  seinen Dienst aussetzen müssen. Naja, man muss gelegentlich auch mal damit rechnen, dass der Bumerang zurückkommt. Deutsche Handarbeit wird außerdem die Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld darüber informieren, dass die Agentur für Aufmerksamkeit bereit ist, den Warnstreik auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten, sollte die Schule der Bedeutungslosigkeit übergeben werden.

Das ist nicht alles. Denn wir haben noch mehr gutes vollbracht heute: das Design für die Limousinen-App ist fertig und wartet nun darauf, mit Programmzeilen zum Leben erweckt zu werden:

Was uns fehlt ist nach wie vor ein passender Name. Wie benennt man eine Spiele-App, in der man eine Stretch-Limo durch die Stadt steuert, keinen Papparazi überfahren darf und Champagnerflaschen einsammeln muss? Da wir aktuell freie Texter suchen, wäre das eine gute Gelegenheit für Schreiberlinge ein paar Vorschläge zu machen, die uns die Falten aus der Stirn ziehen. Eure Vorschläge mit oder ohne Bewerbungen gerne auch an info@deutschehandarbeit.de.

App dafür! Die Ruhrpott-Etappe im März.

Bericht am Dienstag zum gestrigen Montag: Lag es am Einfluss des Mondes, den Ticketpreisen der Deutschen Bahn oder am bevorstehenden März-Event „App dafür!“, dass Artur gestern Nacht nicht richtig schlafen konnte? Wir wissen es nicht. Jedenfalls schnappte er sich seine Kamera, wie er es immer tut, wenn er wach rumliegt  und cruiste durch Oberhausen, um ein paar Liegenschaften in die Speicherkarte zu brennen. „Schickes Foto vom Gasometer, Artur“, schallt es aus unserem Kiosk, während Jan die Tür abschließt: „Lasst uns mal ne Postkarte machen, auf der wir unseren Laden präsentieren, als wäre er eine Oberhausener Sehenswürdigkeit“. Weil alle die Idee gut finden, setzen wir sie auch gleich um:

Wir werden die Postkarte wohl drucken lassen und sie kostenlos an diejenigen in unserer schönen Stadt verteilen, die genauso stolz auf Oberhausen sind, wie es Deutsche Handarbeit ist.

Weiter im Text: wir sind ja aufgebrochen zur App-Tour. Während wir so durch die Stadt düsen und überlegen, wen wir mit einer unserer Apps erfreuen könnten, kommen wir in Holten an einem dicht bewachsenen Wald vorbei. Während Thorsten sich mit seinem Notebook ins Dickicht verzieht und weiter codet (Fachjargon fürs Programmieren) hecken Artur und Jan die Idee aus, mal zu verdeutlichen, wie viele Bäume sterben müssen, um einen Straßenzug in Oberhausen mit Supermarktangeboten zu plakatieren. Wir wären nicht Deutsche Handarbeit, wenn wir unseren Bildungsauftrag nicht vor Ort erfüllen würden. Gesagt, getan. Also holen wir, einen Fuchsschwanz und zwei Stihl-Kettensägen aus dem Kofferraum, die wir zufälligerweise dabei haben.

Die Motoren brüllen laut auf und nach dreieinhalb Stunden ist das Werk vollbracht: So viel Bäume also müssen ihr Leben lassen, damit Ihr wisst, dass das Fleisch im Supermarkt in dieser Woche 50 Cent billiger ist als gewohnt:

Na, gefällt euch das? Uns jedenfalls nicht. Deswegen setzen wir ja auch weiterhin auf die elektronischen Medien. Was solls. Ziemlich verschwitzt aber dennoch glücklich, darüber dem Leser dieses Beitrags die Augen geöffnet zu haben, fahren wir weiter. Etwas Luxus wäre jetzt nicht schlecht finden wir und halten in der Oberhausener Bahnstraße 31 – 33, wo der Limousinenservice „Florida Exklusive Car“ seinen Sitz hat:

Auch hier behalten wir die Ökologie im Blick und bitten Dirk Vierus, seine Fahrzeuge nur vollbesetzt auf die Straße zu bringen. Er versichert uns, dass er das immer macht, wenn es ihm möglich ist, sind wir im Geschäft. Dirk Vierus soll seine App bekommen. Und wieder surrt Arturs Linse, während Jan Herrn Vierus erzählt, dass er gerne Basketball spielt.

Für gestern war dann erst einmal Feierabend. Heute sind wir in Mülheim unterwegs und arbeiten an der App „Limousine“. Für die wir noch nach einem Namen suchen. Hat jemand eine Idee?

Den besten Vorschlag honorieren wir mit einem Deutsche-Handarbeit-Kaffeebecher „Hot Love“.