Die Waterkant-Etappe – Deutsche Handarbeit in Lübeck

Die Zeit ist reif für unseren nächsten Roadtrip: App dafür! in den hohen Norden heißt es am 30. Mai 2012.

In Lübeck am Holstentor angekommen (Wahrzeichen auch auf  Zwei-Euro-Münzen zu sehen), setzen wir zunächst die Autos in Szene und gehen daraufhin an der Untertrave Eis essen. Bei den Portionen müssen wir unsere Gürtel etwas enger schnallen, da Thorsten nicht besonders viel Klimpergeld übrig gelassen hat:

Online oder offline: Einen echten Gamer bringt nichts davon ab, den Highscore zu knacken. Und wenn bei Thorsten der Spieltrieb zuschlägt, ist der Deutsche-Handarbeit-Programmierer nicht zu bremsen. Während alle sich bei einer zehnminütigen Rast erholen, räumt er den gesamten Spielautomaten leer.

Man merkt, dass Thorsten noch sehr jung ist. Thorsten, wie soll ich da nur ans Gaspedal kommen? Wohin bloß mit dem ganzen Zeug?

Eine kleine Tortur, diese Tour: fast eine halbe Stunde haben wir gebraucht, bis wir den Großteil der Stofftiere verschenkt und damit auf ein erträgliches Maß im Auto gesenkt haben. Einige Kinder wollten statt der Kuscheltiere lieber eine Nintendo Wii haben. Hatten wir aber gerade nicht dabei. Wir konnten aber mit einer sinvollen Alternative dienen und empfahlen ihnen, sich lieber auf sinnvolle Spiele zu konzentrieren und sich für ein paar Cent die App Polarbear Rallye aufs Handy zu holen, um nachzuempfinden, wie schwer es ist, Geld für eine Charity-Aktion zusammenzubekommen. Und nun ist die Spiele-Applikation neben Google Play (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.deutschehandarbeit.polarbearrallye) auch im Appstore verfügbar: http://itunes.apple.com/de/app/id508822457?mt=8 Die V.I.P. Bachelorparty haben wir den Kindern nicht empfohlen.

Die ist eher etwas für deren Eltern:  https://play.google.com/store/apps/details?id=com.deutschehandarbeit.bachelorparty

Für unsere dritte Deutsche-Handarbeit-Deutschlandtour konnten wir auch den Rapper Aaliam gewinnen, der viele Jahre in Frankfurt lebte und nun in Oberhausen zuhause ist.

Auch ein sonst eher introvierter Kreativdirektor kann mal richtig aus sich rausgehen: endlich zuhause angekommen.

Guerilla Marketing unterwegs mit dem Limousinenservice Oberhausen „Florida Exclusiv Car“

Vielen Dank an Herrn Vierus, Sie haben es erst möglich gemacht: die Android-App „V.I.P Bachelor Party“ wurde geboren und ist jetzt als kostenlose Testversion bei Google Play zu haben.

Schampusflaschen einsammeln, Paparrazzi ausweichen und den Promillezähler im Auge behalten. Ein Schmankerl für Junggesellen und all diejenigen, die auf BlingBling abfahren. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Am 28. Mai 2012 starten wir zur dritten Etappe der Deutsche-Handarbeit-Deutschlandtour „App dafür“. Hier entlang zu: Infos und Anmeldungen. Bis dahin alles Gute. Eure Handarbeiter.

Eine Doppelfolge Essen.

Heute stellen wir Euch einen Kreativstützpunkt aus dem Ruhrgebiet vor. Es handelt sich um das ComeIn:

Da waren schon die gaaaaaanz Großen:

Aufkleber kostenlos bestellen: werbeschutz@deutschehandarbeit.de

Und:

(Bill Gates wird übrigens als Genie gehandelt.)

Schade eigentlich wollten wir aber André Brömmel von www.punktmacher.de überraschen. Aber er war nicht da. André hatte sich Tage zuvor kostenlose Infos zu Guerilla Marketing bei uns runtergeladen und wir wollten ihn doch kennenlernen. Naja kann man nichts machen. Um uns wieder aufzumuntern, machte Artur im Foyer des ComeIn ein Kunststück: er sprang hoch und zog gleichzeitig sein Bein ein. Wie bei einem Teleskop:

Als Artur wieder auf dem Boden landete, rutschte er aus und landete auf seinem Handy. Das kann mal passieren, wenn der Boden so sauber ist. „Hey, das ist es – wir machen aus der Taxi-App, die es ja schon gibt (saubere Leistung, Jungs und danke noch einmal an Max für die Info) eine Putz-App:

Wir haben sogar schon eine Interessentin. Wenn sie die App kauft, erfahrt Ihr als erstes, um wen es sich handelt. Hier nun endet unsere Ruhrgebiets-Etappe im März. Wir wünschen allen Lesern und Leserinnen aber auch allen Analphabeten und Analphabetinnen ein tolles Osterfest und viele bunte Eier. Lasst es krachen. Und fragt euch – gerad’ zum Osterfest:

Eure Deutschen Handarbeiter.

Alles Sonne in Duisburg.

Heute setzen wir unseren Roadtrip App dafür! in Duisburg fort. Weil die Sonne so schön scheint, wollen wir uns unseren Urlaubsgefühlen hingeben und entscheiden uns, nach Marxloh zu düsen, um uns vom exotischen Flair des Morgenlands inspirieren zu lassen. Für die Mittagspause fällt unsere Wahl auf einen Stehimbiss mit einem Frische-Angebot, von dem sich die Discounter mal eine Scheibe abschneiden können. Daumen hoch:

Als bereits der Sättigungseffekt eintritt, kommen wir mit einem Taxifahrer ins Gespräch. Er ist sehr freundlich. Trotzdem verstehen wir nur die Hälfte, weil er schon sehr nuschelt. Artur flitzt wie ein Wahnsinniger zum Auto und holt Papier und Stift und beginnt zu schreiben. Raus kommt folgendes:

Die Idee der Taxi-App nochmal in der Übersicht: Jemand braucht ein Taxi.

1. Er drückt einen Knopf auf seinem Smartphone. 2. Eine GPS-Anbindung erfasst seinen Standort und sendet diesen an einen Taxifahrer, der ebenfalls über die App verfügt. 3. Nun wird der Fahrer gefragt, ob er den Job annehmen möchte. 4. Bejaht er die Frage findet ein automatischer Rückruf statt und der Fahrer kann sich um den Fahrjob „bewerben“.

Alle finden die Idee gut. Auch Thorsten. Aus Entwicklersicht rechnet er mit mindestens einer Woche für die Realisation. „Ok, Thorsten, dann Mitte April.“

Jetzt röhrt auch noch der Omega mehrmals laut auf. Wir fahren an einer Autowerkstatt vorbei. Doch bevor wir Hilfe holen, sticht uns die Schriftart ins Auge:

Ein Beweis dafür, dass man auch unfreiwillig komisch sein kann: Die Schrift wirkt „partyballonartig“ und sagt aus: hier wird Kindergeburtstag gefeiert. Das ist es aber nicht, was das Unternehmen rüberbringen will. Dieser Fehler geschieht aber immer wieder. Achtet mal drauf, wenn Ihr draußen unterwegs seid.

Deutsche Handarbeit macht sich für Schule stark: Warnstreik-Autoblockade in Mülheim.

Schon unseren Großeltern war es wichtig, dass wir unsere Mahlzeiten immer pünktlich einnehmen. Und so waren wir auch an diesem Dienstag um Punkt 13 Uhr in der Mülheimer Mannesmannkantine anzutreffen. Jan wählte ein vegetarisches Essen und Thorsten und Artur entschieden sich für das Grillangebot. Auf dem Rückweg zur Agentur entdeckten wir folgendes:

Sag mal, was ist denn da los? Das kann es doch nicht geben. Jedenfalls nicht mit Deutsche Handarbeit. Wir überlegten uns eine Aktion, wie wir auf das bevorstehende Schicksal der Gemeinschaftshauptschule Bruchstraße aufmerksam machen könnten und blockierten über anderthalb Stunden die  Mülheimer Innenstadt:

Erst von der Polizei ließen wir uns überreden, die Handbremse zu lösen. Für dieses Mal. Ja, Verdi, wir haben viel von Euch gelernt. Allerdings hat euer Beitragszahler heute unfreiwillig  seinen Dienst aussetzen müssen. Naja, man muss gelegentlich auch mal damit rechnen, dass der Bumerang zurückkommt. Deutsche Handarbeit wird außerdem die Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld darüber informieren, dass die Agentur für Aufmerksamkeit bereit ist, den Warnstreik auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten, sollte die Schule der Bedeutungslosigkeit übergeben werden.

Das ist nicht alles. Denn wir haben noch mehr gutes vollbracht heute: das Design für die Limousinen-App ist fertig und wartet nun darauf, mit Programmzeilen zum Leben erweckt zu werden:

Was uns fehlt ist nach wie vor ein passender Name. Wie benennt man eine Spiele-App, in der man eine Stretch-Limo durch die Stadt steuert, keinen Papparazi überfahren darf und Champagnerflaschen einsammeln muss? Da wir aktuell freie Texter suchen, wäre das eine gute Gelegenheit für Schreiberlinge ein paar Vorschläge zu machen, die uns die Falten aus der Stirn ziehen. Eure Vorschläge mit oder ohne Bewerbungen gerne auch an info@deutschehandarbeit.de.